Über mich

Hilmi in Kosova Geboren am 1. Februar 1967 in Prizren, Kosova. Aufgewachsen in Atmaxhë einem Dorf nahe Prizren in einer Arbeiterfamilie. Die Volksschule besuchte ich im Nachbardorf, Nashec. Dort gingen Kinder aus 4 Dörfern in die Schule.  Die Mittelschule und das Gymnasium besuchte ich in Prizren, der schönsten Stadt Kosovas. Nach dem Militärdienst in der jugoslawischen Volksarmee, zog ich in die Hauptstadt Prishtina, um dort an der Universität Wirtschaft zu studieren.

Es waren schwierige Jahre auf dem Balkan. Unter Slobodan Milosevic keimte der serbische Nationalismus auf. Angehörige nicht serbischer oder montenegrinischer Abstammung in Kosova wurden sukzessive diskriminiert und unterdrückt. Die staatliche Repression traf vor allem  Albanerinnen und Albaner. Die Proteste im ganzen Kosova gegen die Aufhebung der Autonomie Kosovas wurden blutig niedergeschlagen. Die Schulen und die Universität für Albanerinnen und Albaner geschlossen. So ging mein Traum von einer begonnen akademischen Karriere vorläufig zu Ende. Diese Apartheidpolitik traf auch Arbeitnehmende albanischer Abstammung. Sie verloren ihre Stellen und damit die Grundlage für die Existenzsicherung für ihre Familien. Auch mein Vater verlor seine Stelle. Sein „Verbrechen“ war die Gründung einer unabhängigen Gewerkschaftssektion im Weinbergkombinat, in dem er Jahrzehnte lang gearbeitet hat.

Hilmi in der Schweiz In der Schweiz habe ich zuerst auf dem Bau als Maler gearbeitet. Die Arbeit war spannend und sehr kreativ. Doch der Traum von einer akademischen Karriere lies mich nicht los. Also beschloss ich diesen Weg zu gehen. Mein Deutsch war mittlerweile passabel. Doch, es war kein einfaches Unterfangen. Universität Bern lehnte mein Gesuch auf die Immatrikulation ab. Mein Gymnasialabschluss wurde nicht anerkannt. Mit bisschen Glück und nach einer drei jährigen Odyssee durch Institutionen, wurde ich an der Universität Fribourg immatrikuliert. Ich konnte mein Glück kaum fassen. Ich durfte an der Fakultät für Wirtschaft- und Sozialwissenschaften studieren. Um mein Studium zu finanzieren und meine Familie in Kosova zu unterstützen, arbeitete ich weiterhin auf dem Bau, in der Gastgewerbe und als Dolmetscher.

Während der Studienzeit engagierte ich mich bei Radio RaBe in Bern. Beim alternativen Kultursender gestaltete ich die albanische Sendung LAME (News, Aktualitäten und Musik), half bei der Wiederbelebung der Nachrichtenredaktion (RaBe-Info) mit. Von Anfang an war ich aktiv in den Vereinsstrukturen von RaBe, zuerst als Mitglied der Programmkommission und später als Leiter des Programms. Nach RaBe wechselte ich zum Schweizerischen Roten Kreuz als Co-Leiter eines Beschäftigungs- und Informationszentrums für kosovarische Flüchtlinge in Biel/Bienne, als Fachexperte für Kosova und Projektleiter für die Einrichtung einer Informationsplattform Migration und Gesundheit (www.miges.ch) im Auftrag des Bundesamtes für Gesundgeit BAG. Die Plattform wurde später in migesplus.ch weiterentwickelt.

Es folgten Projekte beim HEKS, als Projektberater und Dozent für Microenterprises bei HEKS PERSPEKTIVE. 2002 wagte ich es mit meinen Mitbewohner Georg Häsler den Sprung in die Teilselbständigkeit. Wir machten zusammen Filme und Reportagen fürs Radio und Fernsehen. Unser Film „Arbëresh: ein Migrationsblues“, wurde in Solothurn am Filmfestival gezeigt und im Schweizerfernsehen und in 3Sat ausgestrahlt.

Seit 2005 arbeite ich bei der Gewerkschaft Unia. Zuerst als nationaler Sekretär für die Migration aus dem Balkan und verantwortlicher für „Horizonte„, eines Magazins in 6 Sprachen für die Mitglieder der Unia mit Muttersprachen Albanisch, Portugiesisch, Türkisch, Spanisch, Polnisch und Serbisch/Kroatisch/Bosnisch. 2009 übernahm ich die Co-Leitung der Sektion der Unia Berner Oberland. 2019 kehrte ich zu meinen Wurzeln zurück und leite seitdem den Bereich der Interessengruppen (Migration, Jugend, Gleichstellung und Rentner) und vertrete die Gewerkschaft in der Eidgenössischen Kommission gegen Rassismus und in der Eidgenössischen Kommission für Migration. Seit 2019 präsidiere ich die Migrationskommission des Schweizerischen Gewerkschaftsbundes.

Hilmi in Bern Bern und Hilmi war eine Liebe auf den zweiten Blick (erst nach der Rückkehr aus New York). Aber eine die schon seit über 30 Jahren hält. Dazu haben die bewegten Zeiten und Menschen in meiner ersten Wohngemeinschaft am Pavillonweg 5 (EUG), im Umfeld der Reitschule, der Universität und der Brasserie Lorraine beigetragen. An diesen Orten konnte ich zum ersten Mal in meinem Leben Freiräume wahrnehmen, diese mitgestalten und mich darin entfalten, ohne Angst von einer politischen Verfolgung. Die Verbundenheit zu Bern und Schweiz wurde stärker. Dazu hat sicherlich, die Möglichkeit der Teilhabe an verschiedenen Initiativen, Projekten, Aktionen eine Rolle gespielt. Die Geburt meiner Kinder in Bern, machte diese Stadt zur Geburts-Heimat einer neuen Generation der Gashi-Familie. In der neuen Rolle als Vater entdeckte ich schöne Orte, wie den Monbijoupark, den Rosengarten, das Marzili, die Pläffä, die Aare.

Mittlerweile lebe ich mit meiner Frau Violeta und unseren beiden Söhnen in der Gemeinde Muri bei Bern und politisiere dort für die Grünen im Grossen Gemeinderat (Parlament) von Muri-Gümligen.

Hilmi privat Aufgewachsen bin ich in Kinderreichen Arbeiterfamilie, als ältestes von 7 Kindern. Eine sehr lehrreiche und herausfordernde Kindheit in einem Bauerndorf. Wegen meines Interesses für Rockmusik und sonstigen „norm verletzenden“ Verhaltens, wurde ich im Dorf allseits bekannt und zum Teil auch heimlich, insbesondere von jungen Menschen, bewundert.

Hilmi und freiwilliges Engagement Mein erstes freiwilliges Engagement in der Schweiz war bei der PTA, Pfadi Trotz Allem Bern. Mit vielen spannenden, kreativen und coolen jungen Menschen holten wir Kinder im Schulheim Rossfeld und Aarhus und führten mit Ihnen Pfadi Übungen aus. Highlights waren unsere Pfingst- und Sommerlager in Zelt und das Schlittel-Wochenende. Als Leiter mussten wir viel Engagement zeigen, aber wir profitierten auch sehr viel nicht an Managementskills sondern auch in Zwischenmenschlichem. Diese Erfahrung mit Menschen, die von der Gesellschaft in „Heimen und Sonderschulen“ abgeschoben wurden (meine damalige Wahrnehmung), bestärkten mich in meinem Engagement für eine inklusivere Gesellschaft für alle und halfen mir in vieldimensionalen Räumen und Realitäten zu denken. Parallel zu PTA engagierte ich mich in verschiedenen politischen und studentischen Aktivitäten. Durch die Jahre war ich Vorstandsmitglied  in verschiedenen Vereinen wie die Schweizerische Beobachtungsstelle Asyl und Ausländergesetz , die Internetplattform www.albinfo.ch, Lausanne , als Mitglied des Strategischen Rates des Albanerrates, als Mitglied uns später Präsident der Integrationskommission der Stadt Bern und im Elternrat der Schule Marzili/Sulgenbach.

Zurzeit amte ich als Präsident vom Solidarité sans frontieres. Bin Vorstandsmitglied bei prointgra.ch und bei der Aktionvierviertel. Mitglied des wissenschaftlichen Beirats von der Stiftung ECAP und Mitglied des Directory Boards von Germin, mit Sitz in Prishtina. In der übrigen Zeit trainierte ich lange eine Juniorenmannschaft von FC Muri-Gümligen. Jetzt findet man mich oft auf dem Fussballplatz und freue mich meine einstigen Schützlinge bei kicken zuzusehen.

Hilmi und Hobbys Gitarre (früher in einer Band), lesen, schreiben, Fussball spielen und gutes Essen und spezielle Weine geniessen. Ausflüge im Dentenberg, an der Aare und im Jura gehören mittlerweile zur Familientradition.

Die Schweiz schützt erneut ihren medialen Service public!

Das überdeutliche Nein zur «Halbierungsinitiative» ist ein Befreiungsschlag. Nach der «No Billag»-Initiative ist dies bereits die zweite massive Abfuhr für die SVP und andere rechtskonservative Kreise, die den medialen Service public systematisch abbauen wollen.

Mit 61,9 % hat das Stimmvolk den Initianten klar gemacht, dass ihm der mediale Service public und die SRG mit ihrer starken Verankerung in allen Sprachregionen der Schweiz wichtig ist.

Die progressive Schweiz verteidigt den Service publik
Dieses starke Ergebnis ist auch dem grossen Einsatz vieler progressiver Menschen zu verdanken. Besonders eindrücklich war das Engagement von Personen mit Migrationsgeschichte. In Zeiten von Fake News ist faktenbasierter Journalismus essentiell für den politischen Diskurs in der direkten Demokratie.

Wer die Gefahr von gezielt gelenkten Medien und Propaganda aus eigener Erfahrung kennt, schätzt den Wert einer unabhängigen SRG doppelt.

Das Volk will keine Verhältnisse, in denen gezielt gesteuerte Algorithmen, Desinformation und private Profitinteressen den Diskurs bestimmen.

Hinter der Initiative standen handfeste wirtschaftliche Eigeninteressen
Das Volk hat jedoch klargestellt, dass der freie Zugang zu Information, Sport und Kultur ein öffentliches Gut bleiben muss, das nicht privaten Profiten geopfert wird. Das gilt insbesondere für die Sprachminderheiten, denn ohne die solidarische Finanzierung der SRG wäre eine gleichwertige mediale Versorgung in der Romandie, der italienischen Schweiz und der Rumantschia ökonomisch kaum möglich.

Ein Signal an die SRG-Leitung
Die Strategie der vorsichtigen Anpassung gegenüber politischem Druck hat sich nicht ausgezahlt. Wer auf Gnade durch Anbiederung hofft, macht sich erst recht zum Ziel. Das Volk hat der SRG den Rücken gestärkt, damit sie wieder mit Selbstbewusstsein und ohne «Schere im Kopf» für ihre journalistische Unabhängigkeit einsteht. Wir brauchen keine mutlose SRG, sondern eine, die ihren Job macht: unabhängig, kritisch und faktenbasiert.

Respekt vor dem Volksentscheid
Die Reaktion der SVP und der Initianten auf die Niederlage lässt wenig Raum für Interpretationen: Man zeigt sich als schlechter Verlierer und hält an der Rhetorik der Delegitimierung fest. Es ist davon auszugehen, dass die Versuche, die unabhängige Presse zu schwächen, weitergehen werden. Systematische Angriffe auf etablierte Medienhäuser sind oft Teil einer Strategie, den öffentlichen Raum für ideologisch gesteuerte Eigenmedien zu räumen. Für eine offene und solidarische Gesellschaft ist diese Entwicklung gefährlich, da sie die Basis für einen sachlichen Austausch entzieht. Es ist nun an der Zeit, dass die Initianten aus dem SVP-Umfeld dieses wiederholte Verdikt zu akzeptieren. Den Souverän so lange mit denselben Forderungen zu behelligen, bis eine Ermüdung eintritt, ist eine übermässige Beanspruchung unserer direktdemokratischen Instrumente. Diese Taktik der permanenten Re-Politisierung bereits entschiedener Fragen belastet den gesellschaftlichen Zusammenhalt und widerspricht unserer politischen Kultur.

Wenn kein Wille ist, findet sich auch kein Weg

Mitte-Rechts Parlamenrtarier:innen lehnen in der Staatspolitischen Kommission des Nationalrats (SPK-N) die Demokratie-Initiative und einen pragmatischen Gegenvorschlag für eine erleichterte Einbürgerung der zweiten Generation ab. Trotz Handlungsbedarf und gegen die Realität.

Als Agnese Zucca, Arbër Bullakaj und Nadim Chaman aus dem Hearing aus dem Bundeshaus kommen, steht ihnen Erleichterung im Gesicht. Es sei eine harte Sitzung und die Fragen teilweise unterirdisch. Insbesondere von einer SVP-Politikerin. Aber, es ist geschafft. «Wir haben alle Fragen beantwortet und höfflich geblieben, wenn sie provokativ und teilweise unterirdisch waren», ist von allen dreien zu hören. Unser Ziel, den Kommissionmitgliedern die Vorteile der Demokratie-Initiative für die Schweiz zu erklären, haben wir so erreicht. Ich stand als möglicher Ersatz zur Verfügung und war gespannt, was sie erzählen. Im Kaffee neben dem Bundeshaus genehmigen wir uns etwas süsses und Kaffee und machten uns Gedanken, wie der Entscheid ausfallen könnte. Wobei es klar war, dass die Bürgerlichen Mitte-Rechts-Parlamentarier eher negativ eingestellt sein würden.

Entscheid der Kommission

Obwohl mehr als ein Viertel der Bevölkerung keinen Schweizer Pass hat – darunter viele die hier geboren sind, hier arbeiten, Steuern zahlen und dennoch nicht mitbestimmen dürfen, will die Kommission, ähnlich wie der Bundesrat nichts von der Initiative wissen. Sie lehnt die Initiative mit 17 zu 8 Stimmen ab.

Die Mehrheit der Kommission fürchtet bei Annahme der Initiative um die «nachhaltige Integration», um die «Akzeptanz des Bürgerrechts» und um die «institutionellen Folgen für den Föderalismus». Immerhin unterstützt eine Kommissionsminderheit die Demokratie Initiative, weil einheitliche nationale Regeln die Transparenz erhöhen, die Chancengleichheit verbessern und den Zugang zu politischen Rechten erleichtern würden.

Ein kleiner Lichtblick

Dank dem Einsatz von Arbër, Nadim und Agnese im Bundeshaus auch einen Lichtblick: «Die Kommission sieht dennoch Handlungsbedarf im Bereich der Einbürgerung, insbesondere bei den Wohnsitzfristen.“ Mit einer Parlamentarischen Initiative verlangt sie, dass die Gemeindewohnsitzfristen auf Bundesebene auf 2-3 Jahr festgelegt werden, um die zunehmende Mobilität der Bevölkerung zu berücksichtigen. Das ist ein erfreulicher Vorstoss, wenn auch keine Revolution.
Jetzt liegt der Ball beim Parlament, im Bürgerrecht für Föderalismus ohne Willkür zu sorgen. Mit dem Entscheid der Kommission kommt die Demokratie-Initiative voraussichtlich bereits im März in den Nationalrat und wahrscheinlich im November zur Volksabstimmung. Für Agnese Zucca ist es klar: «Damit die Stimme von Befürwortern im Parlament und dann bei der Abstimmung laut und deutlich gehört wird, muss die Bewegung noch weiterwachsen», Sie fordert alle Menschen, die die Initiative unterstützen den Apell «Für gerechte Einbürgerungen ohne Willkür“ zu unterschrieben und ihn fleissig zu teilen.

Faktet në vend të gjuhës së urrejtjes së SVP/UDC kundër migrantëve

Premitë e arkave shëndetësore ka vite që rriten – dhe SVP/UDC fajëson në mënyrë refleksive popullsinë e huaj. Në fushatat e saja, ajo pretendon se „migrimi pamasë“ ngarkon sistemin shëndetësore masivisht. Por faktet tregojnë: Se është e kundërta.

Lobi i farmaceutikës dhe arkave të sigurimit shëndetësorë nga radhët e SVP/UDC: Politikë me shifrat e gabueshme mbi kostot e shëndetësisë të ndërlidhura me mërgimtarët.
Foto (e vënë në dispozicion)

Shifra të qarta: Të huajt shkaktojnë më pak harxhime

Sipas Entit Federal për Statistika, njerëzit me shtetësi të huaj shfrytëzojnë mesatarisht gati 1000 franga më pak përfitime shëndetësore në vit, se sa zviceranët. Përderisa kostot për qytetarët zviceranë janë 3554 franga, për të huajt janë vetëm 2569 franga. Kjo shkarkon sistemin – dhe përgënjeshtron pretendimet e SVP/UDC-së.

Të rinjtë, që punojnë e paguajnë premitë – dhe shkojnë rrallë tek mjeku

Një arsye: Popullata e huaj në mesatare është më e re dhe më e shëndetshme. Shumica punojnë në Zvicër, paguajnë premitë – dhe shkojnë rrallë tek mjeku. Për shkak të pagave të ulëta përzgjedhin franshizë të lartë, gjë që zvogëlon më tej kostot. Kush fiton pak, mendohet dy herë para se të shkojë tek mjeku. Kjo nuk ngarkon sistemin – kjo është solidaritet nën presion.

Mosngarkim i gjerë – jo vetëm raste të izoluara

Nga 193 kombësi qëndrojnë 163 nën mesataren zvicerane. Kjo është mbi 84 përqind. Vetëm 30 nga 193 kombësitë kanë kosto mesatare mbi mesataren zvicerane. Enti federal për statistike përmend vetëm 23 prej tyre, pasi nga 7 të tjerët më pak se 100 persona jetojnë në Zvicër. Këto mund të jenë vlera të rastësishme që mund të luhaten ndjeshëm nga viti në vit. Njerëzit të kombësive tjera të shumta nuk shkaktojnë as gjysmën e kostove mesatare. Kështu që argumentet e SVP/UDC-së bijën poshtë.

Statistikat vërtetojnë: Edhe në varësi të moshës dhe vendbanimit më pak harxhime

SVP/UDC kritikon se nuk është marrë parasysh mosha. Por Enti federal për statistika ka nxjerrë edhe këto shifra. Analiza e Entit federal për statistika tregon: Edhe ku merret parasysh mosha, gjinia dhe vendbanimi, kostoja e popullatës së huaj qëndron dukshëm më e ulët. Faktet janë shumë të qarta.

SVP/UDC mbetet në linjën e saj – përkundër përgënjeshtrimit

Përkundër shifrave të qarta, Aeschi i SVP/UDC-së kërkon edhe më tej „Arka të lehta shëndetësore“ për azilkërkuesit e refuzuar. Parlamenti ka hedhur poshtë disa herë propozime të tilla – me të drejtë. Kujdesi themelor shëndetësor është një e drejtë njerëzore, jo masë e negocimit politik.

30 vjet angazhim në luftim të racizmit

Komisioni Federal kundër Racizmit (EKR/CFR) ka festuar dje 30-vjetorin me një ngjarje zyrtare në prani të Këshilltares Federale Elisabeth Baume-Schneider, Ministre në Sekretariatin për çështje të brendshme. Nën moton „të festojmë, të kuptojmë, të ecim përpara“, u nderua lufta kundër racizmit dhe diskriminimit gjatë tre dekadave të fundit dhe u publikua një manifest. Nga prapavija e  diskriminimit të vazhdueshëm dhe kufizimeve të kuadrit ligjor ekzistues, Komisioni kundër racizmit, nëpërmjet këtij manifesti, shprehet për një ligji të përgjithshëm për trajtim të barabartë në Zvicër.

Që nga themelimi i saj në vitin 1995, pas përfshirjes së nenit 261bis në Kodin Penal – i njohur sot si norma penale kundër diskriminimit – Komisioni federal kundër racizmit EKR/CFR angazhohet për luftën kundër racizmit dhe diskriminimit në Zvicër. Komisioni u krijua për të mbështetur zbatimin e kësaj norme dhe për të sensibilizuar opinionin publik. Komisioni i përbërë nga 15 anëtarë, ekspert të njohur në fushat e ndryshme të racizmit, analizon, dokumenton, këshillon dhe nxit debatin shoqëror, masat politike dhe kërkimin shkencor mbi këtë temë.

“Deri më tani, e drejta civile zvicerane nuk ofron mbrojtje specifike kundër diskriminimit”

Aprovimi i nenit 261bis të Kodit Penal, që ndalon veprimet publike me motive raciste, ishte në përputhje me ratifikimin e Konventës Ndërkombëtare për Eliminimin e të Gjitha Formave të Diskriminimit Racor në vitin 1994 – një hap i rëndësishëm drejt një qasjeje kombëtare për luftimin e racizmit në Zvicër.
Përkundër përparimeve të arritura, në Zvicër ekzistojnë ende boshllëqe ligjore: “Deri më tani, e drejta civile zvicerane nuk ofron mbrojtje specifike kundër diskriminimit”, thekson kryetarja e komisionit, Ursula Schneider Schüttel; një mangësi që është theksuar disa herë edhe nga Komiteti i Organizatës së Kombeve të Bashkuara për Eliminimin e Diskriminimit Racor dhe Komisioni Evropian kundër Racizmit dhe Mosdurimit.
Komisioni ka publikuar së fundmi dy studime juridike që mbështesin këtë konstatim. Studimi i parë, i kryer nga Instituti Zviceran për Krahasimin e të Drejtës, shqyrton instrumentet ligjore për luftimin e diskriminimit racor në disa vende evropiane. Raporti tregon se Zvicra është prapa standardeve evropiane. Studimi i dytë, me fokus në kontekstin kombëtar, zbulon boshllëqe të mëdha, veçanërisht në të drejtën e punës dhe të qirasë (banimit), dhe ofron propozime konkrete për përmirësim. Në këtë sfond, EKR, me rastin e 30-vjetorit të saj, riafirmon nevojën për një ligj të përgjithshëm për barazi trajtimi që ofron mbrojtje të plotë dhe konkrete për të gjithë njerëzit.

Katër arsye kryesore flasin për këtë:

Së pari: një ligj i tillë do të mbyllte boshllëqet ekzistuese: në vitin 2024, 17 për qind e popullsisë zvicerane deklaruan se kishin përjetuar diskriminim racor. Norma aktuale penale kundër diskriminimit fokusohet kryesisht në gjuhën e urrejtjes në hapësirën publike dhe nuk mjafton për të mbuluar të gjitha format e përvojave raciste.

Së dyti: një ligj gjithëpërfshirës do të ndihmonte në eliminimin e hierarkisë ligjore të përvojave të diskriminimit. Ndërsa disa grupe gëzojnë mbrojtje të veçantë, si për shembull në barazinë gjinore dhe për personat me aftësi të kufizuara, grupe të tjera si viktimat e racizmit, personat LGBTIQ+ dhe njerëzit që preken nga varfëria nuk janë të mbrojtur në mënyrë të qartë.

Së treti: një dekret i tillë do të ofronte mbrojtje universale kundër çdo forme diskriminimi në jetën e përditshme, duke marrë parasysh diversitetin e shoqërisë sonë dhe faktin se diskriminimi mund të prekë këdo, në çdo kohë.

Së katërti: lufta kundër diskriminimit nuk është vetëm një detyrim moral: edhe aspektet tjera si drejtësia sociale, shëndeti publik, inovacioni dhe kohezioni ekonomik luajnë rol.

Akti festiv me fjalime domethënëse

Manifesti i Komisionit kundër Racizmit është një thirrje drejtuar politikës, institucioneve dhe shoqërisë civile për t’u bashkuar në mënyrë që barazia e trajtimit të përfshihet në të drejtën zvicerane. Legjislacioni duhet të ofrojë mbrojtje efektive kundër çdo forme diskriminimi – për të ruajtur dinjitetin njerëzor si vlerën qendrore mbi të cilën bazohet shoqëria jonë. Ky manifest u shpalos në mbrëmjen festime më 4 qershor 2025 dhe nën moton „të festojmë, të kuptojmë, të ecim përpara“, u nderua lufta kundër racizmit dhe diskriminimit gjatë tre dekadave të fundit.
Në këtë ngjarje ka marr pjesë Këshilltarja Federale Elisabeth Baume-Schneider, Ministre e punëve të brendshme, presidentja e EKR-së Ursula Schneider Schüttel, presidentja e Këshillit Kombëtar Maja Riniker dhe personalitete të tjera nga politika, shoqëria civile dhe organizatat për të drejtat e njeriut.

«Nuk duhet t’i largojmë sytë nga ajo që po ndodh në Lindjen e Mesme. Dhe nuk duhet të ushqejmë iluzionin se ajo që ndodh atje nuk ka të bëjë me ne. Sepse, për aq kohë sa situata në Gaza nuk qetësohet, edhe tensionet tek ne nuk do të zvogëlohen».

Në fjalën saj përshëndetëse, Ministrja Baume-Schneider falënderoi Komisionin dhe anëtarët  e saj për punën që bëjnë në mbrojtje të kohezionit social, të drejtave themelore dhe dinjitetin e të gjithë njerëzve dhe bëri një lidhje në gjendjen e sotshme, ku mes tjerash thotë:  «Racizmi po ndryshon: Tani fshihet pas termave që duken të padëmshëm, si ‘remigrimi’. Është i padukshëm në algoritmet që përcaktojnë se cilat media konsumojmë. Dhe shfaqet në diskriminim të heshtur në tregun e banesave, në tregun e punës dhe në arsim. Format e racizmit po ndryshojnë, por thelbi mbetet i njëjtë».

Një pjesë e polarizimit të shoqërisë dhe shfaqja e shtuar e racizmit ndaj myslimanëve dhe rritja e antisemitizmit lidhet edhe me konfliktin në Lindjen e Mesme. Ajo apeloi të mos i mbyllim sytë nga ajo që po ndodhë në rripin e Gazës. «Nuk duhet t’i largojmë sytë nga ajo që po ndodh në Lindjen e Mesme. Dhe nuk duhet të ushqejmë iluzionin se ajo që ndodh atje nuk ka të bëjë me ne. Sepse, për aq kohë sa situata në Gaza nuk qetësohet, edhe tensionet tek ne nuk do të zvogëlohen».

Pas Ministers Baume-Schneider, në skenë u ftua edhe Kryetarja e Parlamentit të Zvicrës, Maja Riniker,  cila e pranoi Manifestin nga Kryetarja e Komisionit Ursula Schneider-Schüttel dhe në fjalimin e rastit ajo u zotua që këtë Manifest ta bart në Parlament, pra në vendin ku kjo temë duhet diskutuar dhe vendosur nga ligjvënësit e votuar nga populli.

Në përmbyllje të mbrëmjes me shfaqje artistike u paraqiten artistë dhe artiste të ndryshëm, të cilët në programin e tyre në forma të ndryshme i ndërlidhen temat me vrojtimet dhe përjetimet e tyre personale. SI akt i fundit festiv u pre torta e përgatitur me rastin e 30 vjetorit dhe anëtarët e tashëm dhe të mëparshëm të komisionit u falënderuan për punën e tyre me një duartrokitje të gatë nga pjesërmarrësit .

Downloadbereich

Raporti 2024: Raste të Racizmit nga Puna Këshilluese

Rrjeti Këshillues për Viktimat e Racizmit ka dokumentuar dhe vlerësuar gjithsej 1211 raste të diskriminimit racist gjatë vitit 2024. Këtë vit numri i rasteve është rritur për 335 raste apo në gati 40 përqind më shumë se vitin 2023. Shumica e rasteve ndodhën në fushën e arsimit, në vendin e punës dhe në hapësirat publike. Më së shpeshti, ato kishin të bënin me armiqësi ndaj të huajve dhe racizëm ndaj njerëzve me ngjyrë. Gjithashtu u vu re një rritje e ndjeshme e rasteve të racizmit kundër myslimanëve ndërsa antisemitizmi (armiqësia ndaj çifutëve) mbeti në një nivel vazhdimisht të lartë.

Numri i rasteve të raportuara në rrjetin këshillues është në rritje të vazhdueshme, por rritja  prej gati 40% në vitin 2024 është veçanërisht e dukshme. Kjo rritje është rezultat i ndërveprimit të disa faktorëve. Nga njëra anë, polarizimi i diskursit publik dhe ngjarjet gjeopolitike luajnë një rol. Nga ana tjetër, rritja e vazhdueshme lidhet edhe me faktin që shërbimet e këshillimoreve janë bërë më të njohura dhe personat e prekur kërkojnë ndihmë më shpejt në rastet kur janë të përballur me diskriminim të formave të ndryshme.

Shqetësuese është sidomos rritja e racizmit në shkolla

Nga fusha e arsimit – veçanërisht nga shkolla e obligueshme– edhe këtë vit u raportuan më së shumti raste (gjithsej 19% e të gjitha rasteve). Për shembull, një nënë raportoi se djali i saj ishte përjashtuar nga klasa, dhe në shkollë ishin shpalosur simbole të së djathtës ekstreme dhe simbole të përshëndetjes naziste. Me ndihmën e qendrës këshilluese, mësuesit dhe punonjësit socialë të shkollës reaguan dhe morën masa konkrete. Pjesëmarrja e fëmijëve dhe të rinjve në shkollë është një tregues i qartë se nevojitet më shumë punë ndërgjegjësuese për nxënësit, si dhe trajnime të vazhdueshme dhe masa parandaluese e ndërhyrëse për mësuesit. Shkolla duhet të jetë një vend i sigurt për të gjithë.

Armiqësia ndaj të huajve në vendin e punës

Motivet më të shpeshta të diskriminimit mbeten ksenofobia (armiqësia ndaj të huajve) me 426 raportime (35% e të gjitha rasteve) dhe racizmi ndaj njerëzve me ngjyrë me 368 raportime (30% e rasteve). Ksenofobia u raportua më së shumti në lidhje me vendin e punës, ndërsa rastet e racizmit ndaj njerëzve me ngjyrë ndodhën më së shumti në shkollën e detyrueshme. Racizmi antimusliman pati rritjen më të madhe krahasuar me vitin e kaluar, me 209 raste, që përbëjnë 17% të rasteve totale. Antisemitizmi mbeti në një nivel të lartë me 66 raste.

Duhen masa nga të gjitha institucionet dhe shoqëria

Përjetimet e racizmit shkaktojnë shumë vuajtje tek të prekurit dhe në rastin më të keq mund të kenë pasoja të rënda shëndetësore. Ato gjithashtu çojnë në humbje të besimit ndaj institucioneve dhe bashkëqytetarëve. Racizmi përbën kështu një rrezik për kohezionin shoqëror dhe duhet të njihet dhe luftohet nga e gjithë shoqëria. Raste të racizmit duhet të merren seriozisht dhe të analizohen, në mënyrë që të zhvillohen dhe zbatohen masa për të gjitha institucionet dhe fushat e jetës.

Shkarkimi i raportit

Raporti mund të shkarkohet dhe porositet në gjuhën gjermane, frënge dhe italiane në: www.network-racism.ch ose në: Rrjeti Këshillues për Viktimat e Racizmit, Tel. 031 302 01 61, beratungsnetz@humanrights.ch.