Auch Hilmi Gashi, Migrationsexperte in der Schweiz, sagt, dass die Nichtweiterführung des Sozialversicherungsabkommens mit Kosovo zu Unsicherheit unter den Rentnern oder sich dem Rentenalter nähernden Kosovaren in der Schweiz geführt habe. „Ihre Befürchtung, das Recht auf die Rückzahlung ihrer Beiträge zu verlieren, ist verständlich, obgleich unbegründet und unnötig“, sagte Hilmi Gashi zu albinfo.ch. Gashi beschuldigt in diesem Zusammenhang auch Prishtina beziehungsweise die kosovarischen Institutionen, die die Rentner nicht gut und nicht rechtzeitig informierten. „Leider kommunizierten auch unsere Regierungsleute und die Medien nicht richtig mit den betroffenen Bürgern. Denn wären diese richtig und genügend informiert gewesen, hätten viele von ihnen keine voreiligen Schritte unternommen“, sagt Gashi. Der Migrationsfachmann Hilmi Gashi betont, dass in erster Linie Anwälte aus dieser Situation Profit schlugen. „In kosovarischen Zeitungen verursachten „Experten“ mit ihren Äusserungen Panik unter den Pensionären. Diese Stimmung nutzten einige Anwälte, Berater und die selbsternannten Experten aus und boten ihre Dienste gegen happige Provisionen an. Es wird von Angeboten mit Honoraren von bis zu zehn Prozent der gesparten Summe gesprochen. Das gibt Gewinne in schwindelerregender Höhe“, sagte Gashi. Er sagt, dass das Datum vom 1. April 2015 als Ende der Frist, sich die eigenen Beiträge auszahlen lassen zu können, keine Bedeutung habe und von Profiteuren erfunden worden sei. „Richtig ist, dass die Beiträge bis spätestens fünf Jahre nach Erreichung des Pensionsalters bezogen werden müssen. Konkret: Ein kosovarischer Staatsangehöriger, der in der Schweiz arbeitete und 65 wird, hat damit das Pensionsalter erreicht. Er hat nun Zeit bis zu seinem 70. Geburtstag, um den Antrag zur Auszahlung seiner AHV-Beiträge zu machen. Für Waisen und Hinterbliebene gilt das Gleiche. Fünf Jahre nach dem Tod eines Elternteils oder des Ehegatten muss der Antrag eingereicht sein“, sagt Hilmi Gashi zu albinfo.ch. Gashi rät den kosovarischen Pensionären, keinen Anwalt zu zahlen, denn ihre Beiträge könnten sie, wenn sie dies wollten, auch ohne Kosten beziehen. „Die entsprechenden Formulare können vom Internet heruntergeladen oder bei der Schweizer Botschaft in Prishtina bezogen werden. Auch die Anwälte in Kosovo machen es auf die gleiche Art, wenn sie die Rückzahlung der Beiträge beantragen. Dieses Verfahren kostet sie keinen Rappen. Im Gegenteil, sie füllen sich auf diese Weise die eigenen Taschen, ohne sich viel Mühe geben zu müssen.“ Für Gashi ist es unverständlich, weshalb der Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts, nun mit der Ausrichtung der Renten zu beginnen, nicht umgesetzt wird. „Dies liegt wohl in der Natur des Entscheids über die Nichtweiterführung des Abkommens mit Kosova. Der Entscheid war ein politischer. Gemäss Informationen, die wir seither erhielten, gab es verschiedene Schweizer Diplomaten, die gegen den Entscheid oder zumindest nicht sehr glücklich damit waren. Ich glaube, hier liegt das Problem. Wäre es eine technische Frage, wäre sie rechtzeitig gelöst worden“, meint Gashi. Aber nicht alle Rentner zogen ihre Beiträge aus der AHV-Kasse zurück. Rentner Shaban Krasniqi aus Kamenica sagt zu albinfo.ch, dass er angesichts der vielen Angebote von „Profiteuren“, wie er sie nennt, sich seine Beiträge nicht auszahlen lassen wollte. Er sagt, es sei schwer, in Kosova im Alter ohne Pension zu leben. „Was kannst du ohne Pension in Kosova schon machen. Es gibt weder Krankenversicherungen noch gar nichts. Und wir Alten sind doch jeden Tag krank. Sehen die denn nicht, wie es unseren Rentnern dort geht. Du lässt dir dein Geld auszahlen, und nach einem Monat in Kosova ist es dahin, und danach kannst du Flöte spielen gehen“, sagt Krasniqi. Der Kamenicer Rentner sagt, er spreche jeden Tag mit andern Altersgenossen über dieses Thema, und, es habe durchaus Pensionäre, die sich ihre Beiträge aus der Schweiz auszahlen liessen. Die Schweiz zahlt rund 59’000 Renten an Menschen im Ausland, von welchen 43’000 Angehörige von EU-Staaten und fünf Prozent aus den westlichen Balkanländern sind.
Hilmi Gashi
Pushimet po afrohen
Pushimet mërgimtarët i presin me padurim. Me mijëra prej tyre ia mësyjnë vendeve të prejardhjes. Disa me maikina, autobusë, me tren dhe shumica me aeroplanë. Sidomos agjensitë e shumta të fluturimit shfrytëzojnë këto pushime për të rritur çmimet e biletave në shifra astronomike. Mërgimtarët nga Kosova paguajnë për një udhëtim për Prishtinë deri në 1000 franga më shumë se sa mërgimtarët nga Portugalia, Spanja apo Maqedonia. Pushimet janë koha e përfitimeve të mëdha për agjensitë. Shikoni bisedën në RTK përgaditur nga www.albinfo.ch [vimeo id=“25613563″]
Solidarität mit Nordafrika statt Wahlkampf
VORWÄRTS/713: Solidarität mit Nordafrika statt Wahlkampf
vorwärts – die sozialistische zeitung, Nr. 11/12 2011 vom 25. März 2011
Solidarität mit Nordafrika statt Wahlkampf
Von Michi Stegmaier
Am 16. März fand im Nationalrat eine dringliche Sonderdebatte zur „Krise“ in Nordafrika statt. Im Vorfeld meldeten verschiedenste NGOs ihre Bedenken an. Sie werfen vielen PolitikerInnen vor, auf dem Buckel von Flüchtlingen ein zynisches Wahlkampfcabaret zu veranstalten.
Der Westen und die Schweiz haben während Jahrzehnten die diktatorischen Regimes in der arabischen Welt unterstützt und gut damit gelebt. Schliesslich haben wir das Öl und die Petroldollars immer sehr gerne genommen. Statt den Schrei nach Freiheit als einmalige historische Chance zu begreifen, warnen viele PolitikerInnen lieber vor den „Flutwellen von Wirtschaftsflüchtlingen“ und überbieten sich im Vorfeld der Sonderdebatte mit geschmacklosen Forderungen. Es ist Wahlkampf, und es ist das immer gleiche Spiel mit den Emotionen und Ängsten.
Sollaufruf
Gegen die Hetze und Panikmache von der SVP bis weit ins bürgerliche Lager hinein formierte sich im Vorfeld der Debatte im Nationalrat aber auch Opposition. So lancierten die vier Organisationen Solidarité sans frontières, der Solifonds, Kunst+Politik und die DJS den Aufruf „Nordafrika kämpft für Demokratie – die Schweiz muss sich solidarisch zeigen“. Diese Online-Petition unterschrieben innert vier Tagen rund 8000 Menschen und über 70 Organisationen, darunter viele Kulturschaffende wie Franz Hohler, Pipilotti Rist, Melinda Nadj Abonji oder Micha Lewinsky. „Viele Künstlerinnen und Künstler sind schlichtweg und einfach entsetzt darüber, dass Parlamentarierinnen und Parlamentarier auf Kosten von Flüchtlingen Wahlkampf betreiben“, erklärt Guy Krneta vom Verein Kunst+Politik das klare Statement vieler Kulturschaffenden. Von der Wichtigkeit des Aufrufs ist Yvonne Zimmermann vom Solifonds ebenso überzeugt. „Es braucht jetzt unsere Solidarität mit den Menschen, die sich in nordafrikanischen Staaten unter Lebensgefahr für Demokratie, Gleichheit und Gerechtigkeit einsetzen. Es ist dringend, dass die Demokratiebewegungen unterstützt werden. Gleichzeitig darf den Menschen, die ihr Land verlassen wollen, nicht wie unter den Diktatoren die Ausreise Richtung Norden verweigert werden“, betont Yvonne Zimmermann.
Abschotten statt solidarisieren
Zwar fiel die Sonderdebatte im Nationalrat zur „Krise“ in Nordafrika angesichts der Katastrophe in Japan weniger gehässig aus als zu befürchten war, trotzdem machte das Schweizer Parlament einmal mehr klar, dass sie keine Sekunde daran denkt, ihre Vogel-Strauss-Politik gegenüber der migrationspolitischen Realität aufzugeben. Die Parole heisst abschotten, Luken zu und Flüchtlinge nicht willkommen heissen. Geht es nach den Plänen der offiziellen Schweiz, so sollen die Flüchtlinge direkt vor Ort in Lagern festgehalten und Schengen/Dublin rigoros durchgesetzt werden. Konkret bedeutet das nichts anderes, als dass auf die meisten Asylgesuche gar nicht eingetreten wird. Stattdessen sollen die Flüchtlinge möglichst rasch in das Land zurückgeschafft werden, woher sie in die Schweiz eingereist sind. Daneben soll das Grenzwachkorps personell verstärkt und notfalls gar die Armee an die Grenze gestellt werden, so einzelne Voten im Nationalrat. Die CVP und FDP drängt zudem darauf, dass Asylsuchende aus Ländern wie etwa Tunesien oder Libyen erst gar nicht auf die Kantone und Gemeinden verteilt, sondern das Asylverfahren gestrafft und in den Aufnahmezentren des Bundes abgeschlossen werden sollen. Für die Betroffenen bedeutet das vor allem ein trüber Alltag in einem entseelten Lager irgendwo im Nirgendwo. Mit wenig bis keinen Chancen einen legalen Aufenthaltsstatus zu bekommen.
Recht auf Bewegungsfreiheit
Für Catherine Weber von den Demokratischen JuristInnen Schweiz (DJS) ist klar, dass es so nicht geht. „Menschen die migrieren, um ihr eigenes Überleben und das ihrer Familien zu sichern, sind keine „Wirtschaftsflüchtlinge“, sondern Armutsflüchtlinge. Ihnen werden wesentliche Grund- und Menschenrechte vorenthalten. Zur Freiheit gehört auch das Recht auf Bewegungsfreiheit, das wir für uns als selbstverständlich in Anspruch nehmen“, betont Weber von den DJS. Ähnlich kritisch sieht es Hilmi Gashi von Solidarité sans frontières: „In Bezug auf das Recht der Bewegungsfreiheit ist es schlicht eine Frechheit, wenn wir hier aus der Ferne bestimmen wollen, was für die Menschen in den betroffenen Regionen nun das Beste sein soll“, so Hilmi Gashi von Sosf. Es zeigt sich einmal mehr: Das Boot ist und war schon immer voll, wenn es darum ging, Schutzbedürftige aufzunehmen. Für golfende Rennfahrer, greise Diktatoren und millionenschwere Scheichs wird sich aber auch in Zukunft weiterhin an bester Lage ein Plätzli finden lassen. Nichts Neues im Westen.
vorwärts – die sozialistische zeitung, Nr. 11/12 2011 vom 25. März 2011
Solidarität mit Nordafrika statt Wahlkampf
Von Michi Stegmaier
Am 16. März fand im Nationalrat eine dringliche Sonderdebatte zur „Krise“ in Nordafrika statt. Im Vorfeld meldeten verschiedenste NGOs ihre Bedenken an. Sie werfen vielen PolitikerInnen vor, auf dem Buckel von Flüchtlingen ein zynisches Wahlkampfcabaret zu veranstalten.
Der Westen und die Schweiz haben während Jahrzehnten die diktatorischen Regimes in der arabischen Welt unterstützt und gut damit gelebt. Schliesslich haben wir das Öl und die Petroldollars immer sehr gerne genommen. Statt den Schrei nach Freiheit als einmalige historische Chance zu begreifen, warnen viele PolitikerInnen lieber vor den „Flutwellen von Wirtschaftsflüchtlingen“ und überbieten sich im Vorfeld der Sonderdebatte mit geschmacklosen Forderungen. Es ist Wahlkampf, und es ist das immer gleiche Spiel mit den Emotionen und Ängsten.
Sollaufruf
Gegen die Hetze und Panikmache von der SVP bis weit ins bürgerliche Lager hinein formierte sich im Vorfeld der Debatte im Nationalrat aber auch Opposition. So lancierten die vier Organisationen Solidarité sans frontières, der Solifonds, Kunst+Politik und die DJS den Aufruf „Nordafrika kämpft für Demokratie – die Schweiz muss sich solidarisch zeigen“. Diese Online-Petition unterschrieben innert vier Tagen rund 8000 Menschen und über 70 Organisationen, darunter viele Kulturschaffende wie Franz Hohler, Pipilotti Rist, Melinda Nadj Abonji oder Micha Lewinsky. „Viele Künstlerinnen und Künstler sind schlichtweg und einfach entsetzt darüber, dass Parlamentarierinnen und Parlamentarier auf Kosten von Flüchtlingen Wahlkampf betreiben“, erklärt Guy Krneta vom Verein Kunst+Politik das klare Statement vieler Kulturschaffenden. Von der Wichtigkeit des Aufrufs ist Yvonne Zimmermann vom Solifonds ebenso überzeugt. „Es braucht jetzt unsere Solidarität mit den Menschen, die sich in nordafrikanischen Staaten unter Lebensgefahr für Demokratie, Gleichheit und Gerechtigkeit einsetzen. Es ist dringend, dass die Demokratiebewegungen unterstützt werden. Gleichzeitig darf den Menschen, die ihr Land verlassen wollen, nicht wie unter den Diktatoren die Ausreise Richtung Norden verweigert werden“, betont Yvonne Zimmermann.
Abschotten statt solidarisieren
Zwar fiel die Sonderdebatte im Nationalrat zur „Krise“ in Nordafrika angesichts der Katastrophe in Japan weniger gehässig aus als zu befürchten war, trotzdem machte das Schweizer Parlament einmal mehr klar, dass sie keine Sekunde daran denkt, ihre Vogel-Strauss-Politik gegenüber der migrationspolitischen Realität aufzugeben. Die Parole heisst abschotten, Luken zu und Flüchtlinge nicht willkommen heissen. Geht es nach den Plänen der offiziellen Schweiz, so sollen die Flüchtlinge direkt vor Ort in Lagern festgehalten und Schengen/Dublin rigoros durchgesetzt werden. Konkret bedeutet das nichts anderes, als dass auf die meisten Asylgesuche gar nicht eingetreten wird. Stattdessen sollen die Flüchtlinge möglichst rasch in das Land zurückgeschafft werden, woher sie in die Schweiz eingereist sind. Daneben soll das Grenzwachkorps personell verstärkt und notfalls gar die Armee an die Grenze gestellt werden, so einzelne Voten im Nationalrat. Die CVP und FDP drängt zudem darauf, dass Asylsuchende aus Ländern wie etwa Tunesien oder Libyen erst gar nicht auf die Kantone und Gemeinden verteilt, sondern das Asylverfahren gestrafft und in den Aufnahmezentren des Bundes abgeschlossen werden sollen. Für die Betroffenen bedeutet das vor allem ein trüber Alltag in einem entseelten Lager irgendwo im Nirgendwo. Mit wenig bis keinen Chancen einen legalen Aufenthaltsstatus zu bekommen.
Recht auf Bewegungsfreiheit
Für Catherine Weber von den Demokratischen JuristInnen Schweiz (DJS) ist klar, dass es so nicht geht. „Menschen die migrieren, um ihr eigenes Überleben und das ihrer Familien zu sichern, sind keine „Wirtschaftsflüchtlinge“, sondern Armutsflüchtlinge. Ihnen werden wesentliche Grund- und Menschenrechte vorenthalten. Zur Freiheit gehört auch das Recht auf Bewegungsfreiheit, das wir für uns als selbstverständlich in Anspruch nehmen“, betont Weber von den DJS. Ähnlich kritisch sieht es Hilmi Gashi von Solidarité sans frontières: „In Bezug auf das Recht der Bewegungsfreiheit ist es schlicht eine Frechheit, wenn wir hier aus der Ferne bestimmen wollen, was für die Menschen in den betroffenen Regionen nun das Beste sein soll“, so Hilmi Gashi von Sosf. Es zeigt sich einmal mehr: Das Boot ist und war schon immer voll, wenn es darum ging, Schutzbedürftige aufzunehmen. Für golfende Rennfahrer, greise Diktatoren und millionenschwere Scheichs wird sich aber auch in Zukunft weiterhin an bester Lage ein Plätzli finden lassen. Nichts Neues im Westen.
CDK, një nismë sfiduese që polarizon
Themelimi i subjektit të ri politik “Bashkësia e Demokristianëve Kosovarë” (CDK) në kuadrin e CVP-së nuk ka kaluar pa bërë jehonë edhe në komunitetin shqiptar të Zvicrës. Fundja, bëhet fjalë për një zhvillim të ri, që si i tillë nuk e lë pothuaj askënd indiferent. Për më tepër, mendimet rreth CDK-së, ndahen pothuaj diametralisht. Albinfo.ch ka pyetur disa njohës dhe pjesëmarrës të zhvillimeve në mërgatën shqiptare të Zvicrës rreth paraqitjes më të re në skenën e brishtë politike e sociale të shqiptarëve në Zvicër.
Nikë Gjeloshi: „e drejtë e secilit të zgjedhë ku do të aktivizohet“
Nikë Gjeloshi, doktor i shkencave politike, ish zëvendëskryeministër në Qeverinë e Kosovës në ekzil dhe ish kryetar i PSHDK-së, cilindo angazhim politik e sheh, në në parim, si një çështje personale. “Është e drejtë e secilit që të zgjedhë ku do të aktivizohet. Është krejtësisht në rregull që shtetasit e rinj të një vendi (me prejardhje të huaj) të inkuadrohen në subjektet politike të vendit përkatës. Në këtë rast edhe në CVP. Dhe kjo është sigurisht edhe në të mirë të integrimit të tyre në atë vend”, thotë ai. Ndërkaq, duke pranuar se nuk është sa duhet i informuar rreth rastit konkret, dr. Gjeloshi më tutje thotë: “Unë, me thënë të drejtën, nuk e kuptoj plotësisht motivin e atyre që qenkan anëtarësuar në atë bashkësi dhe nuk e di sa ka peshë organizimi në kuadër të partisë. Më tutje, nuk e di se sa ka qenë i nevojshëm inkuadrimi i këtillë (grupor) në parti. Tash, a ka qenë kjo në shërbim të marketingut të partisë përkatëse ose jo, nuk mund të them. Por, parimisht, ata që kanë krijuar këtë bashkësi nuk mund t`i gjykojmë”, është shprehur dr. Nikë Gjeloshi.
Pal Shtufi: “Shfaqja me flamuj fetarë, e keqe dhe e frikshme”
Ndërsa Pal Shtufi, aktivist, pedagog dhe redaktor në ”Albsuisse” ka një mendim shumë kritik lidhur me themelimin e CDK-së. Ai e sheh këtë veprim më shumë nën prizmin e tendencës së ndasisë, që sipas tij, e kanë treguar ata që kanë marrë këtë nismë. Gjithnjë në këtë kontekst, kritika e tij drejtohet edhe ndaj paraqitjes, ditë më parë në Zvicër, të imamit kontrovers nga Prishtina Shefqet Krasniqit dhe pritjes që atij iu bë nga një numër të rinjsh shqiptarë të besimit mysliman. “Lajmet për shfaqjen e shqiptarëve në Zvicër me “flamuj” fetarë, për mua ishin lajme të këqija dhe të frikshme. Them të këqija sepse kjo dëshmon gjendjen amorfe të shqiptarit si shtet dhe komb dhe them të frikshme sepse që të dyja këto paraqitje janë të iniciuara nga të huajt dhe interesat e tyre, pra nuk janë as nisma e as koncepte shqiptare”, shprehet i shqetësuar z. Shtufi.
“Natyrisht, gjenerata e dytë as që mendon se kjo punë shkon në dëm të kombit. Ata ende janë në kërkim të identitetit të tyre nacional, e në këtë kërkim herë i sheh duke u krenuar me këngët “kombëtare” tallava e herë duke tundur flamuj të huaj fetarë. Në këtë kërkim, përhumbjen e tyre e kuptoj tërësisht. Së këndejmi, ata mund të bëhen shumë lehtë pre e interesave të huaja në Zvicër dhe kudo në botë”, thotë ai.
Sipas Shtufit, “CVP nuk mendon asnjë sekondë për interesat e shqiptarëve në këtë rast, por ajo ka hallin e votave dhe qëllimeve të saj në skenën e politikës zvicerane. Për mua, tingëllon mjaft absurd arsyetimi se gjoja, duke e themeluar CDK-në, shqiptarët paskan më shumë mundësi integrimi. Argument krejt i thatë e madje pa shije politike. Jam krejt i sigurt se ky projekt do të dështojë, mirëpo gjithsesi do të lë pasoja në substancën tonë të brishtë kombëtare sepse mund të bëhet shkas i paraqitjeve të ideve tjera mesjetare. Ndoshta ky është alarmi i fundit që shqiptarët të fillojnë të mendojnë kthjelltë për gjendjen e tyre në diasporë”, përfundon Pal Shtufi.
Gustin Marjakaj: “Organizim që përjashton shumicën e shqiptarëve të Zvicrës”
Gustin Marjakaj, gazetar, është po ashtu skeptik ndaj iniciativës së quajtur CDK. “Unë e mirëpres çdo përpjekje të shqiptarëve që i kontribuon integrimit. Mirëpo jam skepktik ndaj këtij hapi, pasi nuk di sa ka të bëjë me integrim një grupim, nëse kusht për tu pranuar në të është pasja e “idesë së krishterë”.
Më tutje, sipas Marjakajt, kjo mënyrë organizimi e përjashton shumicën e shqiptarëve të Zvicrës. “Mendoj se kjo mënyrë për t’u inkuadruar në politikën zvicerane (sidomos kur këtë arsyetohet me shanset më të mira për integrimin e shqiptarëve) është e gabueshme dhe i përjashton shumicën e shqiptarëve në Zvicër”.
Që të futesh në ndonjë parti politike, duhet të studjosh programin e partisë dhe çdo njeri duhet të vendos vetë se ku e sheh veten. Nuk e shoh të arsyeshme të kenë ndikim bindjet fetare për orientimin politik. E para është diçka krejtësisht private, kurse e dyta ka të bëjë me jetën publike dhe shoqërore“, thotë Marjakaj. Sidomos kushti që paraqet CVP për inkuadrim në CDK, sipas të cilit „duhet pasur mendim të krishterë“ është për mua i gabueshëm. Do të kisha përshëndetur një hap të tillë, sikur të ishte krijuar ndonjë „institucion“ që do të ndihmonte shqiptarët që të informohen më shumë për politikën dhe sistemin partiak në Zvicër. Diçka që vërtetë do të kishte ndihmuar të GJITHË shqiptarët që të integrohen më mirë në shtetin zviceran“, thotë në fund të prononcimit të tij Gustin Marjakaj.
* Hilmi Gashi: „Qëllimi i grupit të shqiptarëve – i drejtë ndërsa synimi i CVP-së – instrumentalizues“
Hilmi Gashi, sekretar sindikalist dhe publicist diferencon mendimin e tij në dy drejtime. Sipas tij, qëllimi i grupit të shqiptarëve të besimit katolik që kanë marrë nismën është pozitiv dhe i sinqertë. Por, ai dyshon në qëllimet, sipas tij, përfituese që ka ndjekur me këtë rast CVP-ja. Duke uruar grupimin e ri, Gashi shprehet: “Sidomos e përgëzoj Llesh Duhanajn dhe kolegët e tij për punën e mirë që po e bëjnë.
Edhe pse, nga ana tjetër, këtë nismë e shoh me sy kritik, sepse CVP-ja me këtë rast instrumentalizon një grup të shqiptarëve, për të mbledhur vota, te një komunitet që është duke u rritur si elektorat. Sa i përket interesimit për integrim apo për të drejtat e migrantëve edhe kjo parti përfaqëson qëndrime konservative. Këtë e ilustrojnë më së miri edhe reagimet e ashpra kundër krijimit të CDK-së nga baza e CVP-së” shpreh Gashi skepticizmin e vet. “Këtë e tregon edhe fakti se CVP-ja është e interesuar vetëm për njerëz me shtetësi, pra me të drejtë vote”, shton ai.
Por, sipas tij, besimi te iniciatorët nga ana shqiptare, nuk duhet të mungojë. “Kjo nuk do të thotë se nuk kam besim te këta njerëz të angazhuar në CDK. Përkundrazi. Jam i bindur se ata do të shfrytëzojnë rastin që u është dhënë, të ndikojnë në mënyrë pozitive te baza konservative e CVP-së dhe të ndihmojnë në ndërrimin e imazhit tonë te ata”, përfundon Hilmi Gashi.
Blerim Shaban, albinfo.ch