Category MEDIEN

Arm und Reich: eine Frage des Lohnes

Armer Mann und reicher Mann Standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich. (Brecht 1968, 513)  

 

   

 

 

Eine Frage der gerechten Verteilung

Technisch betrachtet will die Initiative 1 zu 12 der Juso die Spanne zwischen dem tiefsten und dem höchsten Lohn in einem Verhältnis 1 zu 12 bringen. Der höchste Monatslohn in einem Unternehmen darf nur 12 mehr als der tiefste Lohn im gleichen Unternehmen betragen. Doch die Initiative ist in seiner Brisanz beinahe genial, weil sie durch die Thematisierung der Lohnspanne zwischen den tiefsten und höchsten Löhnen in einer Unternehmung, eine breite Diskussion zur Frage der gerechten Verteilung der gemeinsam erbrachten Leistungen thematisiert...

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Verwirrung bei den Rentnern

Gemeinsamer Nenner aller Fragen im Durcheinander mit den kosovarischen Renten in der Schweiz ist das Bundesamt für Sozialversicherungen, das sich auch nach dem Entscheid des Bundesverwaltungsgerichts weiterhin weigert, AHV/IV-Versicherten Geld auszuzahlen. In dem Entscheid war die Gültigkeit des Abkommens mit Kosova erneut bestätigt worden. Zur chaotischen Situation trugen aber auch die kosovarischen Institutionen bei, die in der ganzen Angelegenheit nichts unternahmen.
So lauten Erklärungen von Sozialversicherungsfachleuten in der Schweiz. Der kosovarische Anwalt Jeton Kryeziu sagt, es sei der Bundesratsbeschluss, der die kosovarischen Rentner aus der Schweiz in diese Lage gebracht habe...
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Solidarität mit Nordafrika statt Wahlkampf

VORWÄRTS/713: Solidarität mit Nordafrika statt Wahlkampf

vorwärts – die sozialistische zeitung, Nr. 11/12 2011 vom 25. März 2011

Solidarität mit Nordafrika statt Wahlkampf

Von Michi Stegmaier

Am 16. März fand im Nationalrat eine dringliche Sonderdebatte zur „Krise“ in Nordafrika statt. Im Vorfeld meldeten verschiedenste NGOs ihre Bedenken an. Sie werfen vielen PolitikerInnen vor, auf dem Buckel von Flüchtlingen ein zynisches Wahlkampfcabaret zu veranstalten.

Der Westen und die Schweiz haben während Jahrzehnten die diktatorischen Regimes in der arabischen Welt unterstützt und gut damit gelebt. Schliesslich haben wir das Öl und die Petroldollars immer sehr gerne genommen...

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CDK, një nismë sfiduese që polarizon

CDK, si subjekt i ri, nuk e lë askënd indiferent. Për më tepër, mendimet rreth tij, në mesin e shqiptarëve, janë krejtësisht të ndara

Themelimi i subjektit të ri politik “Bashkësia e Demokristianëve Kosovarë” (CDK) në kuadrin e CVP-së nuk ka kaluar pa bërë jehonë edhe në komunitetin shqiptar të Zvicrës. Fundja, bëhet fjalë për një zhvillim të ri, që si i tillë nuk e lë pothuaj askënd indiferent. Për më tepër, mendimet rreth CDK-së, ndahen pothuaj diametralisht. Albinfo.ch ka pyetur disa njohës dhe pjesëmarrës të zhvillimeve në mërgatën shqiptare të Zvicrës rreth paraqitjes më të re në skenën e brishtë politike e sociale të shqiptarëve në Zvicër.

Nikë Gjeloshi: „e drejtë e secilit të zgjedhë ku do të aktivizohet“

Nikë Gjelo...

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Kosovaren in der Schweiz fordern Beweise

Von Isobel Leybold-Johnson, swissinfo.ch 17. Dezember 2010 – 16:37

Angehörige der grossen Gemeinde von Kosovarinnen und Kosovaren in der Schweiz verlangen Beweise für die Anschuldigungen, wonach Ministerpräsident Hashim Thaci in organisiertes Verbrechen und Organhandel verwickelt sein soll.

In seinem Bericht richtete Europarats-Sonderermittler Dick Marty an die Adresse des Präsidenten von Kosovo sowie an weitere Führer der ehemaligen Befreiungsarmee UCK den Vorwurf, sie hätten Gefangene umgebracht. Martys Bericht war am Mittwoch publik geworden. n seinem Bericht richtete Europarats-Sonderermittler Dick Marty an die Adresse des Präsidenten von Kosovo sowie an weitere Führer der ehemaligen Befreiungsarmee UCK den Vorwurf, sie hätten Gefangene umgebracht...

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Neuer Co-Präsident

Der Gewerkschaftsbund Thun (GBT) wählte an seiner Delegiertenversammlung Hilmi Gashi (Bild) zu seinem neuen Co-Präsidenten. Gashi ist Co-Geschäftsleiter der Unia Sektion Berner Oberland und arbeitet seit sechs Jahren als Gewerkschaftssekretär bei der Unia. Schwergewichtig werde sich Gashi den gesellschafts- und den wirtschaftspolitischen Themen widmen, schreibt die Gewerkschaft in einer Mitteilung. Da-bei komme ihm seine ehemali-gen Leitungspositionen beim Schweizerischen Roten Kreuz und Radio Rabe zugute.

Ebenfalls einstimmig als Co-Präsident wurde der bisherige Präsident Udo Michel bestätigt. Die Delegierten beschlossen weiter einstimmig die Unterstützung von Peter Siegenthaler (SP) bei seiner Kandidatur für das Amt des Thuner Stadtpräsidenten. pd>

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Baumeister soll Gewerkschafter angegriffen haben

Ein Oberländer Baumeister hat einen Gewerkschafter angeblich absichtlich verletzt. Dieser hat einen Strafantrag gestellt.

Die Unia-Sektion Berner Oberland erhebt Vorwürfe gegen einen Oberländer Baumeister: Während eines Informationsanlasses auf einer Baustelle soll der informierende Gewerkschaftssekretär vom Baumeister tätlich angegriffen und am Oberschenkel verletzt worden sein. Gemäss Auskunft der Unia hat der Sekretär die Bauleute über ihre Rechte am Arbeitsplatz sowie über den Stand der aktuellen Lohnverhandlungen im Bauhauptgewerbe informieren wollen.

Der Gewerkschafter informierte nach dem Vorfall die Kantonspolizei, was diese bestätigt. «Die geschädigte Person hat einen Strafantrag gestellt...

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Sans-Papiers besetzen die Kleine Schanze

Der Bund/28.6.2010

Mathias Raflaub

Rund 5000 Personen demonstrierten am Samstag in Bern für die Rechte der Ausländer in der Schweiz und für ein doppeltes Nein zur Ausschaffungsinitiative. Auf der Kleinen Schanze richteten sich nach der Kundgebung Besetzer ein.

Ein bunter, multikultureller Umzug mit Musik und Vuvuzela-Tröten zog am Samstag im Bern vom Waisenhaus- über den Kornhaus- auf den Bundesplatz. Die Vereinigung «Solidarité sans frontières» und mehr als 50 Gewerkschaften, Migranten- und Menschenrechtsorganisationen hatten unter dem Motto «Freiheit, Gleichheit, Würde – Für mich und dich» zur Grosskundgebung aufgerufen. Die Demonstranten – laut den Organisatoren bis zu 5000 Menschen – skandierten eine Reihe von Positionen für eine andere Ausländerpolitik in der Schweiz...

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Vom Saisonnier zum Gewerkschafter

Portrait: Hilmi Gashi

Die Wirtschaftskrise werden die MigrantInnen stärker ausbaden müssen, warnt der neue Co-Präsident von Solidarité sans frontières.

«In wirtschaftlich schlechten Zeiten werden Migranten als Puffer gebraucht, um die Arbeitslosenzahlen bei den Einheimischen tief zu halten», sagt Hilmi Gashi. Der 42-jährige Gewerkschafter ist neuer Co-Präsident von Sosf.«Viele Ausländer verfügen lediglich über einen B-Ausweis, mit Aufenthaltszweck ‹Arbeit›.» Wenn sie in der Krise ihre Stelle verlieren würden, müssten sie, falls sie auf Sozialhilfe angewiesen wären, die Schweiz verlassen. «Hier muss Solidarité sans frontières genau hinschauen und zu verhindern versuchen, dass die Krisenbewältigung auf dem Buckel der Schwachen betrieben wird», so Gashi...

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Bauarbeiten in Thun und Bern Westside sind vorläufig auf Eis gelegt

Die Kälte stoppt die Arbeit auf Baustellen. Die Intervention der Unia hat die Baumeister verärgert.

Seit Wochen hat der Winter die Schweiz fest im Griff. Während in den Tourismusregionen die Kassen klingeln, herrscht in der Baubranche die saisonal bedingte Katerstimmung. Seit Mittwoch wird auch in Bern Westside und im Thuner Lerchenfeld wegen der Kälte nicht mehr gearbeitet.

Im Rahmen einer Aufklärungskampagne hatte die Gewerkschaft Unia die Bauarbeiter in Thun und Bern auf ihr Recht aufmerksam gemacht, die Arbeit niederzulegen, wenn die Wetterbedingungen ihre Gesundheit gefährden könnten. «Diese Gefährdung ist derzeit gegeben», sagt Hilmi Gashi von der Oberländer Sektion der Unia...

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