Meine Kandidatur

Basis meines politischen Handelns und Verständnisses bilden die Grundrechte. Ich will mich einsetzen: für existenzsichernde Löhne für gute Bildung für alle für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt für den Atomausstieg für ein Klima des Zusammenlebens ohne Diskriminierung

„Warum willst du in den Stadtrat?“ Diese Frage wird mir ab und zu gestellt, meistens von Menschen, die mich und mein Engagement in den Basisgruppen und bei der Gewerkschaft Unia kennen. Und es ist eine gute Frage. In der Tat: um politisch aktiv zu sein muss man nicht unbedingt in einem Parlament sitzen. In vielen Vereinen, Interessengruppen, Kommissionen, Quartiergruppen usw. kann man seinen Einfluss ausüben und einen Beitrag leisten. Eine Verbesserung der Arbeitsbedingungen in einem Betrieb oder einer Branche erreicht man durchaus schneller, wenn man zusammen mit den Betroffenen aktiv wird, und entschlossen die Verbesserungen fordert und durchsetzt. In einem Parlament kann so etwas Ewigkeit dauern. Ich staune nicht schlecht, wenn ich im Stadtanzeiger lese, dass eine Motion oder ein Postulat einer Politikerin behandelt wird, die längst im Nationalrat sitzt. Unglaublich wie langsam so etwas geht. Und doch reizt es mich im Stadtrat meinen Beitrag zu leisten. Mich dort für meine Vorstellung von einer sozial Gerechten Stadt einzubringen. Denn da werden Entscheide gefällt, die direkt und indirekt einen Einfluss auf die Situation der Menschen in dieser Stadt haben. Und da will ich aktiv mitreden und mitstreiten.

„Willst du das wirklich oder bist du ein Listenfüller? Nein ein Listenfüller bin ich nicht und ja ich will wirklich in den Stadtrat.

Aktiv gegen Lohndumping

Am Mittwoch 23. Januar 2013 haben in Brüssel 4’000 Arbeitnehmende aus dem Bau-, Transport- und Landwirtschaftssektor gegen das europaweite Lohndumping auf Kosten der Arbeitnehmenden zum Ausdruck gebracht. Die Unia beteiligte sich mit einer Delegation von 50 Bauleuten und Angestellten der Gewerbebranchen and der Demonstration.

Die Demonstration fand anlässlich eines Treffens des EFBH (European Federation of Building and Woodworkers) mit der Europäischen Kommission über die Verschärfung und Durchsetzung des Entsendegesetzes statt. Die EFBH fordert konkrete Maßnahmen für eine bessere Kontrolle des europäischen Arbeitsmarktes, unter anderem: eine europaweit geltende Solidarhaftung für Auftraggeber und Generalunternehmer, einen europäischen Sozialausweis, eine klare Definition und die Eindämmung der Scheinselbständigkeit sowie strenge nationale Kontrollen der Arbeitsmärkte.  Die Bauarbeiter waren aus unterschiedlichen Teilen der EU nach Brüssel gereist um klar zu machen, dass sie Lohn- und Sozialdumping nicht akzeptieren werden.

Ja zur Abzockerinitiative von Thomas Minder

Sollte man/frau aus linker Perspektive ein Ja zu eine Initiative sagen, die mehr Demokratie für Aktionäre fordert?  Es sind wahrlich keine einfache Fragen. Diese Frage spaltet viele Linke und linke Organisationen. Hier einige Überlegungen, warum wir die Initiative unterstützen sollten:

  • EIn Ja zur Initiative wird die Abzockerei nicht wirklich stoppen, setzt aber ein wichtiges Zeichen. Deshalb bekämpfen die economisuisse und ihre Steigbügelhalter in der Politik die Initiative so verhement. Man munkelt von einem Kampagnenbudget von 8-10 Milionen
  • Ein Ja stellt sicher, dass es verbindliche Strafbestimmungen gibt
  • Der Gegenvorschlag ist so verwässet, dass er nichts taugt

Zwar, setzt nur die 1:12 Initiative der Juso der Abzockerei starke Grenzen. Aber ein Ja am 3. März sendet ein wichtiges Signal und schliesst die Hintertürchen, die der Gegenvorschlag den Abzockern offen lassen will. Mehr Infos zur Kampagne unter www.abzocker-stoppen.ch

Auf ein erfolgreiches neues Jahr – auch für die Angestellten in der Langzeitpflege

Zum Jahresbeginn haben wir heute in mehreren Alters- und Pflegeheimen in der Region Bern den Angestellten und unseren Mitgliedern ein kleines Dankeschön für ihren täglichen Einsatz überreicht. Ein erfolgreicher Auftakt für das kommende Jahr.

Das ganze Jahr KönigIn zu sein ist nicht nötig. Gute Arbeitsbedingungen dafür umso mehr. Im Bereich der privaten Langzeitpflege nimmt der Druck auf die Arbeitsbedingungen und Angestellten immer mehr zu: Stress, Niedriglöhne, unplanbare Einsätze und leider oft auch fehlende Wertschätzung sind alltäglich. Die Unia setzt sich gemeinsam mit den Angestellten im Sozial- und Gesundheitswesen für bessere Arbeitsbedingungen ein. Daher haben wir heute unseren Mitgliedern und den Angestellten in verschiedenen Pflegeheimen, unter anderem dem Krankenheim Spiez und dem dahlia Lenggen in Langnau einen Besuch abgestattet. Um ihre täglich geleistete Arbeit zu würdigen, beschenkten wir sie symbolisch mit einer Krone und königlichem (Schoggi-)Gold. Über die positiven Rückmeldungen und interessanten Gespräche mit dem Personal und unseren Mitgliedern in den besuchten Pflegeheimen haben wir uns sehr gefreut. Gleichzeitig wurden wir jedoch auch auf bestimmte Wünsche, Sorgen und Probleme aufmerksam gemacht. In den nächsten Tagen werden wir weitere Heime besuchen – wir bleiben am Ball. Mehr Informationen zur guten Pflege auf www.gutepflege.ch

Solidarhaftung statt Lippenbekenntnisse

Es herrscht Bauboom in der Schweiz – auch im Berner Oberland. Maurer, Elektriker, Eisenleger, Sanitärinstallateure, Elektriker, Maler und viele mehr realisieren Bauten in Rekordzeiten. Auf den Baustellen trifft man unterschiedliche Arbeiter vieler Unternehmen aus allen Teilen der Schweiz und zunehmend auch aus dem Ausland. Die Unternehmen nutzen dabei leider den Bauboom in der Schweiz und die Krise in Europa schamlos aus. Die in- und ausländischen Unternehmen drücken die Löhne nach unten und verschlechtern die Arbeitsbedingungen. Möglich ist der Preiskrieg durch Kettenverträge mit Subunternehmen. Weiter lesen