Brief an Lampedusa

Liebe Giusi Nicolini, liebe EinwohnerInnen von Lampedusa

wir sind erschüttert über die Anzahl der MigrantInnen, die immer wieder und viel zu häufig im Mittelmeer ertrinken müssen wenn sie versuchen, nach Lampedusa, ja nach Europa zu gelangen. Deshalb senden wir Ihnen, die dieses Elend an vorderster Front erleben müssen, diesen Brief zu, um Ihnen unsere Solidarität auszudrücken. Wir möchten Ihnen unsere aufrichtige Anteilnahme am Tod all dieser Menschen ausdrücken. Wir leiden mit Ihnen. Es sind dies unsere Brüder und Schwestern, unsere Kinder und Eltern, die jeden Tag auf der Überfahrt nach Europa verloren gehen. Wir wissen, wie schwierig diese Situation für Sie und die EinwohnerInnen von Lampedusa ist und wir danken Ihnen dafür, all dies täglich zu verkraften...

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Erfolgreicher Solilauf für Sans-Papiers!

 

 

 

 

 

3027 Runden und 60’000 Franken!

Über 150 Läuferinnen und Läufer drehten am 26. Oktober 2013 insgesamt 3027 Runden beim Münsterplatz Bern und setzten damit ein starkes Zeichen für die Rechte der Sans-Papiers. Der erlaufene Betrag kommt der Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers zu Gute, die Menschen ohne Aufenthaltsbewilligung berät und begleitet. Die Berner Beratungsstelle ist hoch erfreut über die Anzahl TeilnehmerInnen und SponsorInnen. Die Solidarität, welche der Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers entgegengebracht wurde, ist überwältigend. Am Solidaritätslauf für Sans-Papiers wurden voraussichtlich rund 60’000 Franken erlaufen. Der Betrag kommt der Berner Beratungsstelle für Sans-Papiers zu Gute. Neben Einzelpersonen im Alter von 1...

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Gjendja sociale në Kosovë: Analizë, sfidat dhe propozimet për tejkalim të gjendjes së rëndë

Të shtunën, më 15.06.2013 në Bernë të Zvicrës, organizuar nga sindikata Unia dhe Fondacioni Solifonds dhe mbështetur edhe nga Solidar Suisse u mbajt një manifestim mbi situatën e sigurisë sociale në Kosovë. Në ketë tubim të moderuar nga historiani zviceran dhe njohësi i lëvizjes punëtore Hans Schäppi, njëherazi edhe kryetar i Fondacionit Solifonds, përpos zviceranëve e shqiptarëve pati pjesëmarrës edhe nga radhët e migrantëve italian, portugez, etj., e të cilët u inkuadruan aktivisht dhe me pyetjet dhe diskutimet e tyre pasuruan këtë manifestim.       

nga Fatmir Bajrami, Bernë, 15 qershor 2013    

Në fillim të këtij tubimi informues u mbajtën dy referate, njëri nga Max Brym, themelues i gazetës elektronike Kosova-Aktuell dhe ligjërues i kohëpasko...

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Arm und Reich: eine Frage des Lohnes

Armer Mann und reicher Mann Standen da und sahn sich an. Und der Arme sagte bleich: Wär ich nicht arm, wärst Du nicht reich. (Brecht 1968, 513)  

 

   

 

 

Eine Frage der gerechten Verteilung

Technisch betrachtet will die Initiative 1 zu 12 der Juso die Spanne zwischen dem tiefsten und dem höchsten Lohn in einem Verhältnis 1 zu 12 bringen. Der höchste Monatslohn in einem Unternehmen darf nur 12 mehr als der tiefste Lohn im gleichen Unternehmen betragen. Doch die Initiative ist in seiner Brisanz beinahe genial, weil sie durch die Thematisierung der Lohnspanne zwischen den tiefsten und höchsten Löhnen in einer Unternehmung, eine breite Diskussion zur Frage der gerechten Verteilung der gemeinsam erbrachten Leistungen thematisiert...

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Kundgebung „Wir sind WIA“ war ein voller Erfolg

Breite Teilnahme, eindrückliche Solidarität und beste Stimmung

Es war ein starkes Zeichen: Mehr als 250 Personen nahmen bei bestem Wetter an der Kundgebung „Wir sind WIA“ teil, rund die Hälfte davon Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der WIA. Einer stimmungsvollen Kundgebung beim Rathausquai folgte ein kurzer Umzug zum Bärenplatz und der Geschäftsstelle der WIA, wo noch einmal die Forderung nach sofortigen GAV-Verhandlungen deponiert wurde. Auf diesen breiten Support muss die WIA-Leitung mit sofortigen Verhandlungen reagieren. In einer symbolischen Aktion am Schluss sprachen sich die Mitarbeitenden auch für weitergehende Massnahmen aus, sollte die WIA-Leitung GAV-Verhandlungen weiterhin verweigern.

Verbindliche Gespräche mit der WIA gefordert

Inhaltlich zentral waren die versc...

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Kundgebung: Wir sind WIA

Stress, Personalmangel, fehlende Mitbestimmung, schlechte Löhne und Verletzungen des Arbeitsrechts sind keine Seltenheit in der Privatpflege und Betreuung, so auch in der WIA, dem „Wohnen im Alter“ in Thun und Umgebung. Doch statt die dringenden Probleme gemeinsam mit den Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu lösen, bricht die WIA-Leitung die begonnenen Gespräche ab und spielt auf Zeit. Das wollen die mutigen und engagierten Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter nicht hinnehmen. Den gute Pflege braucht auch gute Arbeitsbedingungen. Mitarbeiterinenn und Mitarbeiter der WIA wollen Lösungen und zwar jetzt und mit ihrer Gewerkschaft Unia. Das wollen sie auch mit einer öffentlichen Kundgebung am 13. April in Thun unterstreichen. Meine Unterstützung haben sie. Weitere Informationen sind auf www...

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Volksinitiative zur Rettung der WIA beschlossen

Gewerkschaftsbund Thun nimmt Verantwortung als Stifter wahr  
 
Die Delegierten des Gewerkschaftsbundes Thun (GBT) haben an der gestrigen Delegiertenversammlung klar ihre Besorgnis über die Zustände in der WIA AG gezeigt. Dem Missmanagement infolge der Privatisierung soll mittels Reintegration der Altersheime in die städtischen Strukturen Einhalt geboten werden. Die Lancierung einer entsprechenden Volksinitiative wurde klar beschlossen. Der GBT will so seine Verantwortung als Stifter der WIA wahrnehmen.  
 
Bereits letzte Woche äusserte sich die Geschäftsleitung des GBT besorgt über die Entwicklungen in der WIA AG. Eine entsprechende Medienmitteilung wurde am 26. März 2013 veröffentlicht...
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Faire Löhne und Solidarität mit Mitarbeiter/innen der WIA

Faire Löhne und gute Altersrenten sind unabdingbar für ein Leben in Würde. Doch in der reichen Schweiz keine Selbstverständlichkeit. Genauso wenig wie gute Arbeitsbedingungen z.B. im Bereich der privaten Pflege. Die Delegierten der Unia verlangen einen Mindestlohn von 4000 Franken, unterstützen die Initiative AHV plus und solidarisieren sich mit den Angestellten der WIA AG in ihrem Kampf für bessere Arbeitsbedingungen

An der heutigen Delegiertenversammlung der Gewerkschaft Unia Berner Oberland in Thun nahmen über 70 Delegierte teil. Sie blicken zurück auf ein Jahr mit erfolgreichen Aktionen, Kampagnen und betrieblichen Kämpfen. Zum Beispiel auf dem Bau...

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Über mich

Hilmi in Kosova Geboren am 1. Februar 1967 in Prizren, Kosova. Aufgewachsen in einem Dorf nahe Prizren in einer Arbeiterfamilie. Die Volksschule habe ich im Nachbardorf, Nashec besucht. Hier gingen Kinder aus 4 Dörfern in die Schule.  Die Mittelschule und das Gymnasium habe ich in der zweitgrössten Stadt in Kosova, in Prizren besucht. Nach dem Militärdienst in der jugoslawischen Volksarmee, bin ich in die Hauptstadt von kosova gegangen, um dort an der Universität Prishtina Wirtschaft zu studieren.

Es waren schwierige Jahre auf dem Balkan. Unter Slobodan Milosevic keimte der serbische Nationalismus auf. Angehörige nicht serbischer oder montenigrinischer Abstammung in Kosova wurden sukzessive diskriminiert. Die staatliche Repression traf vor allem  Albanerinnen und Albaner...

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Meine Kandidatur

Basis meines politishen Handelns und Verständnisses bilden die Grundrechte. Ich will mich einsetzen: für existenzsichernde Löhne für gute Bildung für alle für bezahlbaren Wohnraum in der Stadt für den Atomausstieg für ein Klima des Zusammenlebens ohne Diskrimminierung

„Warum willst du in den Stadtrat?“ Diese Frage wird mir ab und zu gestellt, meistens von Menschen die mich und mein Engagement in den Basisgruppen und bei der Gewerkschaft Unia kennen. Und es ist eine gute Frage. In der tat: um politisch aktiv zu sein muss man nicht unbedingt in einem Parlament sitzen. In vielen Vereinen, Interessengruppen, Kommissionen, Quartiergruppen usw. kann man seinen Einfluss ausüben und einen Beitrag leisten...

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